Rechtliche Grundlagen unserer Dienstleistungen
Gültig ab: Januar 2026
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln die Geschäftsbeziehung zwischen:
Diese AGB gelten für alle Dienstleistungen des PC-Service einschließlich PC-Reparatur, Fehlerdiagnose, PC-Zusammenbau, Hardware-Upgrades, Softwareinstallation, Systemoptimierung und Wartungsarbeiten.
Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Dienstleister stimmt ihrer Geltung schriftlich zu.
Angebote des Dienstleisters sind freibleibend. Ein Vertrag kommt durch schriftliche oder mündliche Auftragserteilung durch den Kunden und Annahme durch den Dienstleister zustande. Bei mündlichen Aufträgen stellt der Dienstleister eine schriftliche Auftragsbestätigung aus oder dokumentiert den Auftrag per E-Mail.
Die vereinbarten Leistungen beginnen erst nach schriftlicher oder mündlicher Freigabe durch den Kunden. Bei Geräteabgabe gilt die Übergabe als Freigabe, sofern nicht anders abgesprochen.
Der Dienstleister erstellt auf Anfrage einen unverbindlichen Kostenvoranschlag. Abweichungen von der ursprünglichen Diagnose werden dem Kunden unverzüglich mitgeteilt. Arbeiten, die über den Kostenvoranschlag hinausgehen, werden nur nach ausdrücklicher Zustimmung des Kunden durchgeführt.
Der Dienstleister erbringt folgende Leistungen:
Bei der Fehlererkennung und -diagnose besteht keine Garantie, dass alle Fehler gefunden werden oder dass eine Reparatur möglich ist. Der Dienstleister haftet nicht für Fehler, die erst nach Rückgabe des Geräts erkannt werden.
Sollten sich bei der Durchführung der Arbeiten unerwartete Probleme zeigen, wird der Dienstleister den Kunden so bald wie möglich informieren und bei Bedarf ein neues Angebot erstellen.
Overclocking und Tuning (erhöhte Taktfrequenzen von CPU, GPU oder RAM) werden nur im Rahmen des Premium Gaming-Service angeboten und erfolgen ausschließlich nach ausdrücklicher Freigabe durch den Kunden.
Wichtige Hinweise zu Overclocking:
Der Dienstleister führt Overclocking nach bestem Wissen und mit angemessenen Stresstests durch. Langzeitfolgen können jedoch nicht ausgeschlossen werden.
Der im Premium Gaming-Service enthaltene 3-jährige E-Mail-Support umfasst folgende Leistungen:
Nicht im E-Mail-Support enthalten sind:
Der E-Mail-Support ist ein reiner Beratungsservice und ersetzt nicht die gesetzliche Gewährleistung (siehe Abschnitt 7).
Die vereinbarten Preise sind Festpreise oder entsprechen den auf der Website veröffentlichten Preisen. Diese verstehen sich ohne Umsatzsteuer (gemäß § 19 Abs. 1 UStG – Kleinunternehmer). Eventuelle Ersatzteile werden separat berechnet und müssen vorher mit dem Kunden abgesprochen werden.
Die Zahlung erfolgt nach vollständiger Erbringung der Leistung. Der Dienstleister stellt eine Rechnung aus. Folgende Zahlungsmittel werden akzeptiert:
Bei Zahlungsverzug behält sich der Dienstleister das Recht vor, Mahngebühren zu erheben und das Gerät einzubehalten, bis die ausstehende Rechnung bezahlt ist.
Der Dienstleister ist Kleinunternehmer gemäß § 19 Abs. 1 UStG. Es wird keine Umsatzsteuer berechnet.
Der Kunde ist verpflichtet, vor der Abgabe des Geräts alle wichtigen Daten zu sichern.
Eine Haftung für Datenverluste ist ausgeschlossen, sofern der Schaden nicht auf Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit des Dienstleisters zurückzuführen ist. Eine Haftung für bloß fahrlässige Datenverluste besteht nicht. Dies gilt insbesondere auch dann, wenn Fehler oder Defekte bei Hardware-Komponenten zu Datenverlust führen.
Das Gerät sollte in soweit funktionsfähigem Zustand übergeben werden, dass eine sichere Handhabung möglich ist. Der Kunde haftet für Schäden, die durch unsachgemäße Übergabe entstehen (z.B. fehlende Stromversorgung bei defektem Netzteil, Flüssigkeitsschäden).
Der Kunde verpflichtet sich, alle relevanten Informationen zum Gerät und zu Problemen wahrheitsgemäß mitzuteilen. Dies hilft dem Dienstleister, die Fehlerdiagnose zu beschleunigen.
Der Dienstleister haftet unbeschränkt bei:
Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Dienstleister nur bei Verletzung von wesentlichen Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und ist beschränkt auf den vertragstypischen, im Zeitpunkt des Vertragsschlusses vorhersehbaren Schaden.
Eine Haftung für einfache Fahrlässigkeit besteht nicht für Schäden, die nicht auf einer Kardinalpflicht beruhen.
Ausgeschlossen ist die Haftung für:
Eine Haftung für Datenverluste ist ausgeschlossen, sofern der Schaden nicht auf Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit des Dienstleisters zurückzuführen ist. Der Kunde trägt allein das Risiko für Datenverluste, da dieser verpflichtet ist, vor Abgabe des Geräts eine vollständige Datensicherung durchzuführen (siehe Abschnitt 5.1).
Der Dienstleister haftet nicht für verborgene oder versteckte Defekte, die vor oder nach der Reparatur bestehen und die bei normaler, fachgerechter Fehlerdiagnose nicht erkannt wurden.
Die Haftung für Geldschäden bei einfacher Fahrlässigkeit ist auf die vereinbarte Leistungsvergütung begrenzt, höchstens auf die Kosten für die Wiederbeschaffung des Geräts oder die Wiederherstellung der Daten.
Der Dienstleister garantiert die ordnungsgemäße Erbringung der Arbeitsleistung nach den Vorschriften des deutschen Werkvertragsrechts (§§ 633 ff. BGB – Mängelgewährleistung). Die Gewährleistungsfrist beträgt 24 Monate ab dem Abnahmetermin der durchgeführten Arbeiten (§ 634a Abs. 1 BGB).
Diese Frist gilt für die fachgerechte Durchführung der vereinbarten Arbeiten gemäß Stand der Technik. Bei wiederholten Mängeln oder nicht möglicher Nachbesserung können gesetzliche Gewährleistungsrechte wie Nachlass oder Rücktritt gelten (§ 634 Abs. 3 BGB).
Eine Gewährleistung besteht nicht für:
Mängel sollten dem Dienstleister zeitnah nach der Abnahme mitgeteilt werden. Für offensichtliche Mängel wird empfohlen, diese innerhalb von zwei Wochen zu melden, da dies eine Mängelrüge gemäß § 638 BGB darstellt. Der Kunde trägt die Beweislast, dass der Mangel bereits zum Zeitpunkt der Übergabe vorhanden war.
Bei berechtigten Gewährleistungsansprüchen wird der Dienstleister die fehlerhaften Arbeiten kostenlos nachbessern (§ 634 Abs. 1 BGB). Sollte eine Nachbesserung nicht möglich oder wirtschaftlich unrentabel sein, kann der Kunde gemäß Gesetz Herabsetzung der Vergütung oder Rücktritt vom Vertrag fordern.
Gemäß § 356 Abs. 4 BGB erlischt das Widerrufsrecht bei Dienstleistungen, bei denen mit der Ausführung vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird. Da der Dienstleister individuelle Dienstleistungen (Reparatur, Zusammenbau, Optimierung, Diagnose) erbringt, kann das Widerrufsrecht erlöschen, wenn mit der Leistung begonnen wird.
Der Kunde erklärt sich ausdrücklich damit einverstanden, dass:
Diese Zustimmung ist Voraussetzung für den Vertragsabschluss und wird durch Auftragserteilung bestätigt.
Nach Abschluss der Arbeiten wird das Gerät für 30 Tage aufbewahrt. Der Kunde wird bei Abschluss der Arbeiten benachrichtigt.
Sollte der Kunde das Gerät nicht abholen:
Falls das Gerät nach einer angemessenen Ankündigungsfrist (mind. 14 Tage) immer noch nicht abgeholt wird, kann der Dienstleister das Gerät weitergeben oder verwerten. Dies erfolgt nur nach vorheriger schriftlicher Ankündigung und unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorschriften (insbesondere §§ 383 ff. HGB – Spediteur-Haftung analog).
Ersatzteile und Hardware-Komponenten werden nur nach vorheriger Absprache und Freigabe durch den Kunden eingebaut. Der Dienstleister informiert den Kunden vor der Beschaffung über Kosten und Verfügbarkeit.
Ersatzteile werden in Rechnung gestellt. Die Kosten richten sich nach aktuellem Marktpreis plus Beschaffungsaufwand und Montage. Bei Rückfragen gibt der Dienstleister gerne ein Angebot ab.
Der Dienstleister wird neue Teile bevorzugt verwenden. Gebrauchte oder erneuerte Teile werden nur nach ausdrücklicher Vereinbarung und deutlicher Preisangabe eingebaut. Für gebrauchte Teile gilt die gesetzliche Gewährleistung, jedoch nicht die verlängerte Haftung des Dienstleisters.
Für die Verarbeitung personenbezogener Daten gilt unsere separate Datenschutzerklärung. Der Dienstleister verarbeitet Kundendaten ausschließlich für die Abwicklung der Dienstleistung und hält sich an die Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).
Diese AGB unterliegen deutschem Recht. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist – soweit gesetzlich zulässig – der Sitz des Dienstleisters in Hüfingen, Baden-Württemberg (Amtsgericht Donaueschingen).
Hinweis für Verbraucher: Das bedeutet, dass Sie auch gegen den Dienstleister vor Ihrem zuständigen Gericht klagen können. Diese Absprache gilt nur zugunsten des Dienstleisters.
Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Geltung der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine rechtlich zulässige Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der ursprünglichen Bestimmung möglichst nahekommt. Dies gilt insbesondere für Haftungsausschlüsse und Begrenzungen, die gemäß § 309 BGB unwirksam sein könnten.
Der Dienstleister behält sich das Recht vor, diese AGB mit angemessener Frist anzupassen, insbesondere bei Änderungen der Rechtslage oder der Geschäftstätigkeit. Wesentliche Änderungen werden dem Kunden schriftlich vor Geltung mitgeteilt.
Diese AGB zusammen mit der Auftragsbestätigung bilden die gesamte Vereinbarung zwischen dem Dienstleister und dem Kunden. Sie ersetzen alle früheren Absprachen und Vereinbarungen.
Bei Fragen zu diesen AGB oder anderen Anliegen können Sie den Dienstleister kontaktieren: